Reginas Hundeschule - Wer
 

Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt.

Mahatma Gandhi

Wer

Mein Name ist Regina Kubiak-Heutling. Ich bin 44 Jahre alt. Mein Leben teile ich mit meinem Mann Jens, meinem Sohn Daniel, unseren Hunden Balou, Lolly, Flusl und Krümel, sowie den beiden Katzen Fritz und Fine.

Solange ich mich zurück erinnern kann, spielen Hunde in meinem Leben eine bedeutende Rolle. Vom Ausführen und Beschäftigen mit den Hofhunden der Bauern, bis zum ersten eigenen Hund vor ca. 23 Jahren, begleiten mich Hunde und bereichern mein Leben.

Vor über 12 Jahren hatte ich dann das große Glück mit meinem Briardwelpen Balou in die kompetenten Hände von Frau Dr. rer. nat. Ute Blaschke-Berthold und ihrer Hundeschule CumCane zu gelangen. Als Trainerin und Verhaltenstherapeutin ist sie seitdem mein größtes Vorbild und ihr verdanke ich, dass ich meine Leidenschaft zum Beruf machen konnte.

6 Jahre lang durfte ich sie begleiten und von ihr lernen. Mit herausragendem und fundiertem Fachwissen vermittelte sie mir einen tiefen Einblick in die Seele und das Lernverhalten von Hunden. Überwältigt und beeindruckt von dem Wissen gab es kein Halten mehr. Durch ständige Auseinandersetzung mit entsprechender Fachliteratur, der qualifizierten Anleitung von Frau Dr.rer.nat. Ute Blaschke-Berthold, und der regelmässigen Teilnahme an Praxiskursen und Seminaren, auch bei anderen namhaften Kynologen, vertiefte ich mein eigenes Wissen und meine Fähigkeiten. Ein zusätzlich absolviertes Studium der Tierpsychologie Schwerpunkt Hund, sowie der Besuch von Fachvorträgen, Seminaren mit oder ohne Hund, rundeten zusätzlich die immer weiter andauernde Fortbildung ab.

Aber alle Ausbildungen konnten bisher nie ersetzen, was meine eigenen Hunde mich gelehrt haben.
Mein Briardwelpe Balou, der aus schlechtesten Verhältnissen und aus einer reinen Arbeitszuchtlinie stammte, zeigte mir wie schnell man mit gängigen Ausbildungsmethoden an seine Grenzen stößt, und forderte eine sehr intensive und individuelle Auseinandersetzung mit seinem Wesen. Wenn ich die Erziehung meines Balous immer gerne als mein "Gesellenstück" bezeichne, dann komme ich nicht umhin, das Ergebnis der Arbeit mit meiner Rina mein "Meisterstück" zu nennen.

 

Als schwer misshandelte, extrem aggressive, völlig verstörte Briardhündin holte ich sie vor 11 Jahren aus dem Tierheim, um sie vor der Todesspritze zu bewahren.
Diese Hündin zu resozialisieren war keine leichte Aufgabe. Mit viel Einfühlungsvermögen und Geduld konnte ich bald schon den schlummernden "Traumhund" in ihr erwecken und hatte viele Jahre eine wunderbare Begleiterin in ihr. Schweren Herzens musste ich sie im Januar 2008 knapp 11 jährig von ihrem Krebsleiden erlösen lassen. Sie fehlt mir sehr.

Im Mai 2007 zog dann Lolly ein. Sie ist eine Mischlingshündin aus Ungarn, die als Kettenhund ein grausames Dasein fristete, und dann in der Tötungsstation von Sopron gelandet ist. Ungefähr 2 bis 4 jährig zog sie bei uns ein. Sehr wahrscheinlich handelt es sich um die Mischung eines südrussischen Owtscharka evtl. mit einem Puli oder Pumi. Die Eigenschaften eines Hütehundes, sowie die des Herdenschutzhundes treten regelmässig in Erscheinung und machen das Leben mit ihr abwechslungsreich und spannend.
Durch Lolly wurde mein bisheriges Tierschutzengagement gebündelt und seitdem bin ich aktives Mitglied im ungarischen Tierschutz . (Weitere Infos dazu unter www.projekt-pusztahunde.de )

Bei einer meiner regelmäßigen Ungarnfahrten, am 30.12.2007 entdeckte ich einen halbtoten Welpen, der in einer Plastiktüte verschnürt auf einem Feld bei -15 Grad entsorgt worden war. Jeder leidende Hund berührt, aber es gibt immer den einen, der mitten ins Herz trifft. Das war bei diesem kleinen Hund, der nur aus Haut und Knochen bestand, und kaum noch Kraft zum Atmen hatte, der Fall. Als Pflegehund nahm ich ihn auf, aber schon nach ein paar Tagen war klar, dass ich ihn nie mehr hergeben kann. Nun ist er ein großer wunderschöner Rüde geworden, seine Vorfahren waren ziemlich sicher der Komondor und der Magyar Vizsla, auch diese Kombination ist eine interessante Herausforderung.

Seit Dezember 2009 hat ein weiteres "Wegwerftier" seinen Platz bei uns gefunden. Krümel, der einzige Überlebende von vier Welpen, die im Pappkarton aus einem fahrenden Auto geworfen wurden. Krümel ist ein kleiner Puli-Terrier Mischling, der unser Zuhause völlig auf den Kopf stellt. Er ist wild, laut, frech und völlig unerschrocken. Er hält sich für den Allergrößten, und er bereitet uns jede Menge Freude, und auch manchmal ein paar weitere graue Haare.

 

Die letzten 12 Jahre intensiver Hundearbeit nach modernsten Methoden, davon 6 Jahre als selbstständige Hundeschulleiterin in Vollzeit haben dazu geführt, dass ich mittlerweile über einen großen Erfahrungsschatz verfüge, und Ihnen in vielen Bereichen der Hundearbeit unterstützend zur Seite stehen kann.

Für mich ist es eine selbstverständliche und gerngesehene Pflicht mich immer weiter praktisch und theoretisch fortzubilden, um meinen Kunden aktuellstes Wissen vermitteln zu können.